E-DRUMS

Roland SPD SX

SPDS-SX

 

Video - weitere Informationen dazu am Ende des Artikels

 

Optisch fällt erstmal die schwarze Optik auf. Die neuen ebenso in schwarz gehaltenen Pads sind durch rote Markierungen optisch voneinander getrennt. Das macht bei schlechten Lichtverhältnissen durchaus Sinn.  Das Display wurde vergrößert, und es gibt einige neue Bedienelemente. Neu sind auch die Pad Indikatoren, die aufleuchten, wenn das entsprechende Pad angeschlagen wird. Auch die Beleuchtung reagiert auf die Anschlagsstärke. Ebenso kann man die Indikatoren auf Dauerbeleuchtung stellen, was bei sehr dunklen Bühnen die Übersicht vereinfachen kann.

 

Es befinden sich drei Lautstärkeregler auf der Front. Der Master, Phones und der Click!!! Volume Regler. Jawohl, endlich gibt es einen integrierten Click, der sich komfortabel bedienen lässt. Mann kann zwischen den integrierten Clicksounds wählen, oder aber sogar einen eigenen Clicksound erstellen bzw. sampeln.

Auch neu sind die zwei großen Drehknöpfe auf der linken Seite. Mit Ihnen kann man die internen Effekte bedienen, die sich auf die Mastersumme auswirken. Dazu gehören die vier Knöpfe Filter, S. Loop, Delay und FX.

Seitenansicht des Roland SPD-SX  

Eine der wichtigsten Neuerungen befindet sich aber auf der Rückseite des Gerätes. Hier gibt es einen Highspeed USB Anschluss zum Anschluss eines USB Sticks, auf dem sich Sounds abspeichern und auch wieder abrufen lassen. Schade ist hier allerdings das Roland diese Funktion nur mit einem Roland USB Stick garantiert. Wir haben zwei normale USB Sticks probiert, diese wurden leider nicht erkannt. Ein zweiter USB Anschluss auf der Rückseite dient zur Verbindung zum Computer.

Auf der mitgelieferten CD befindet sich ein Programm, der SPDS-SX Wave Manager. Hier kann man komfortabel seine Sounds Importieren, und muss nicht den Umweg über Flashkarten gehen. Das Programm ist schnell installiert und per Drag and Drop lassen sich die Sounds entweder in die Wave List oder sogar direkt auf das gewünschte Pad ziehen. In meinem Testlauf habe ich einen kurzen Sound, einen Loop und den dazugehörigen Click auf die Pads gelegt. Da ich nun wollte, das Click und Loop gleichzeitig starten habe ich die beiden Pads miteinander verlinkt, und den Click nur auf den Phones Out gelegt. Ein Schlag auf das Pad, und beides startet gleichzeitig!

So bin ich mit mehreren Songs verfahren. Anschließend wollte ich die Songs in die entsprechende Reihenfolge bringen. Das funktioniert mit der Kit Chain Funktion. Es gibt insgesamt acht Kit Chain Banks mit jeweils 20 Steps / Songs. Auch diese Funktion funktioniert einwandfrei und intuitiv. 

Über den USB Anschluss lässt sich auch eine Verbindung zu den Programmen von Ableton oder Sonar herstellen.

 

Rückseite: Anschlüße

      

       

 

Auf der Rückseite befinden sich noch ein Midi IN und OUT, Master OUT, Phones, Sub OUT, Foot Switch, zwei Stereo Trigger IN, und Audio IN. Für den Audio IN steht noch ein Gain Regler zur Verfügung, um das Signal (Mic/Line) entsprechend anpassen zu können. Über die Trigger IN kann man zwei Stereo Pads  oder mit einem Y-Kabel sogar vier Mono Pads anschliessen.

Insgesamt verfügt das SPDS-SX über einen 2 GB großen Speicher, bzw. 180min. Musik in Stereo.

 

 

Die Unterseite des Roland SPS SX. 

Für den Live Betrieb bietet Roland den eigenen PDS-10 Pad Stand mit Halteplatte, wie auf dem Bild. Wer das Pad nur im Studio oder im Proberaum braucht kann es auch einfach nur  auf den Tisch stellen, vier Gummifüße sind vorhanden.

 

 

Roland ist es hier gelungen das SPDS-SX gegenüber dem Vorgänger um einige wichtige Features zu erweitern. Die übersichtlichere Optik und die Pad Indikatoren, und der direkte Zugriff auf die Click Lautstärke machen es absolut Live tauglich. Durch den USB Anschluss ist nun auch das editieren und aufspielen von Sounds wesentlich angenehmer und schneller. Insgesamt sinnvolle Erweiterungen, die das SPDS-SX zu einem der hochwertigsten Sample Pads am Markt machen.

 

UVP - Roland SPD Sx               784,21 €

UVP - Roland PDS-10 Ständer   117,81 €

www.rolandmusik.de

 

Video Informationen:

An den Drums seht ihr Claus Schulte auf einem Dixon Artisan Kit mit einer Dixon Brady Snare Drum und Turkish Cymbals aus der Rock Beat Raw Serie. Die Drum Hardware ist von Dixon aus der Kinde Serie.
Aufgenommen am 23.04.2012 mit einem Mac Book Pro mit Avid Pro Tools 9 und einem Presonus StudioLive Mixer 16.0.2 - dazu haben wir einen SPL 2control und Adam A7x als Abhöre benutzt. Das ganze wurde mit fünf Mikrofonen aufgenommen. An der BD das Shure SM52, an der SD das SM7, als Raum Mikrofone das SM27 und als Overhead zwei Audio-Technica At4050. Die Kabel und Stagebox sind von Cordial.