Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. 
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

AUDIOINTERFACE

Presonus FireStudio Project

Presonus Firestudio Project - 8 Kanal FireWire Audio Interface

 

 

Wiedereinmal haben wir ein 8 Kanal Interface im Test - diesmal das Presonus Firestudio Project. Es ist bereits seit ein paar Jahren auf dem Markt etabliert und erfreut sich
besonders in Homestudios großer Beliebtheit. Ist das Firestudio Project immer noch up to date? Wir haben es für Euch auf den Prüfstand gestellt.           


Übersicht
Das Presonus Fireface Project ist von der Grundausstattung das ideale Kompakt-Interface für eine einfache Drummikrofonierung: Mit 8 XLR Mikrofoneingängen können wir ein
klassisches Setup aufnehmen. Zum Beispiel wie in unserem Test: Bassdrum, Snare, Hihat, 2 x Toms, 2 x Overheads, Raum. Jeweils paarweise kann den Mikrofoneingängen
eine Phantomspeisung für Kondensatormikrofone zugeschaltet werden. Alle XLR-Buchsen sind als XLR/Klinke-Kombi ausgelegt. Für Kanal 1 und 2 bietet die Klinkenoption einen Instrumenten-Eingang, für Kanal 3 bis 8 einen Line-Eingang. Je nachdem, welcher Eingang belegt ist, gelten unterschiedliche Regelbereiche an den Gain-Potis: Die
Instrumentenvorverstärkung lässt sich von -10 bis +30dB regeln, die Line-Eingänge von -20 bis +20dB. Für Mikrofone steht eine Vorverstärkung von 0 bis 60 dB zur Verfügung.
Ausgangsseitig finden wir am Firestudio zwei Mainoutputs und zwei Sends als Klinkenanschluss rückseitig sowie einen Kopfhöreranschluss an der Front. Auf digitaler Ebene bietet uns das Interface ein S/PDIF In/Out, Midi In/Out sowie zwei FireWire 400 Buchsen. Damit lässt sich die Ausstattung als „komplett“ bezeichnen. Hier bleiben für
Recordings und Songwriting keine Wünsche offen. Das Frontpanel hat Presonus sehr übersichtlich gestaltet. Oberhalb der 8 gerasterten Gainpotis finden wir eine 3-Segment LED-Kette, die einen ausreichenden Überblick über den anliegenden Pegel gibt. Wer es genauer sehen möchte, macht das im mitgelieferten Software Mixer oder in der gewohnten DAW-Umgebung. Weiterhin lassen sich frontseitig der analoge Mainout sowie der Kophörerausgang regeln.       


 

 Die beiden Ersten Kanäle sind Kombibuchsen für Instrumenteneingänge wie z.B. Gitarre und Mikrofon. Die Kanäle drei bís acht für Line Signal und Mikfrofon.

 

Vorverstärker
Die 8 Preamps sind in diskreter Class-A Schaltung aufgebaut - das heißt ohne Halbleiter im Signalweg. Bei dem günstigen Verkaufspreis des Firestudio überrascht die sehr
ordentliche Komponentenbestückung im Inneren. Und die Praxis bestätigt, dass sich der gute eingangsseitige Aufbau des Interfaces auszahlt: Die Preamps klingen gut, lösen fein auf und liefern auch ein warmes Bassfundament. Die Regelung über die gerasterten Gainpotis fühlt sich wertig an und arbeitet bestens. Das Rauschverhalten kann man in
dieser Preisklasse als sehr gut bewerten. Auch die Instrumentenvorverstärkung funktioniert tadellos. Der Klang wirkt tendenziell etwas hart, lässt sich aber bestens mit EQ
in die gewünschte Richtung formen.

 

 

 

Wandler und Firecontrol-Software
Das Presonus Firestudio Project wandelt mit bis zu 96kHz in 24 Bit. Die Wandler arbeiten angenehm neutral und zuverlässig. In Verbindung mit der mitgelieferten Firecontrol-
Software lassen sich individuelle Mixe erstellen. Firecontrol bietet neben den 8 analogen Eingängen noch 10 DAW-Ausgänge und 2 S/PDIF Zuspieler um bis zu fünf Mixe zu
erstellen. Diese können dann auf die Mainouts des Firestudio geroutet werden. Was die Stabilität des Systems angeht, ist man natürlich abhängig von der Computerleistung.
Verschiedene Safe-Modi bieten mehr Puffer und somit eine höhere Stabilität im Aufnahmeund Playbackbetrieb. Wer eine geringe Latenz erzielen will, sollte einen aktuellen PC oder Mac besitzen. Ansonsten kommt man kaum unter 7 ms Verzögerung. Das ist für Drummer und Percussionisten schon zu viel. Ein latenzfreies Monitoring bietet das Firestudio nicht. Wer hier also empfindlich ist, sollte erstmal prüfen, ob er mit ca. 4 ms bei einem aktuellen System mit 48kHz Einstellung arbeiten kann. In dieser Preisklasse ist das jedoch normal und keine Eigenheit des Presonus Interfaces.

 

 Zwei Firewire Anschlüsse

 

 

Zwei Main Out - Acht General Purpose Out - Zwei Return und zwei Send.

 

Praxis
In der Praxis bewährt sich das Firestudio und zeigt, dass es noch immer zum Homestudio-Standard zählt: Wer sich einmal an die Eingangs-LEDs gewöhnt hat und die Treiber-Buffer zwecks Latenzoptimierung eingestellt hat, wird das Firestudio nicht mehr aus der Hand geben wollen: Es funktioniert dank logischem Aufbau, guter Anschluss- und Potianordnung intuitiv und schnell. Die Firecontrol Software arbeitet zuverlässig und fordert kaum Einarbeitungszeit. In unseren Testaufnahmen konnten wir dem Interface eine
bemerkenswerte Neutralität im Klang attestieren. Für das ambitionierte Homestudio ist das Presonus Firestudio Project nach wie vor ein Preisleistungs-Highlight.

 

Presonus Firestudio Project
FireWire Audio Interface


Anschlüsse:
8 x analoge Eingänge Klinke/XLR: 8 x Mikrofon, 8 x Line, 2 x Instrument
2 x analoge Main Out Ausgänge
2 x analoge Send Ausgänge
2 x S/PDIF
Midi
2 x FireWire 400
Netzstecker
Spezifikationen:
AD/DA-Wandler 44,1 / 48 / 96 kHz 24 Bit
Phantompower für alle 8 Mikrofoneingänge

 UVP 579,- €

www.hyperactive.de