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DVD

Benny Greb - The Language of Drumming

Viel mehr als nur eine DVD

Benny Greb: „The Language of Drumming“


Schon als kleines Kind hatte Benny Greb eine Vision vor Augen: Er wollte am Schlagzeug spielen können, was immer er will – in jeder Dynamik, Geschwindigkeit und an jedem Ort. Und da kann man Greb beim Wort nehmen. Das Menu seiner DVD „The Language of Drumming“ zeigt ihn bei der rhythmischen Frühstücksgymnastik: Er steht morgens im Bademantel in seiner Küche und gibt ein Trommelsolo auf dem Wasserkocher zum Besten. Anschließend gießt er sich genüsslich seinen Tee ein und beginnt am Frühstückstisch die Zeitung zu lesen. Ruhig sitzen bleiben kann er allerdings nicht, und so beginnt er ein weiteres Solo mit seinen Badelatschen, der Müslitüte und dem Honigtopf. Diese lustige Idee unterstreicht einmal mehr, dass Greb ein Sympathieträger ist und zu den fantasievollsten Drummern Deutschlands zählt.

Benny Greb hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Genau wie das Sprechen möchte er das Schlagzeugspielen zu einer Selbstverständlichkeit machen, zu einer intuitiven Fähigkeit, über deren Technik man sich irgendwann keine Gedanken mehr zu machen braucht. Auf dem Weg dahin hat er ein System entwickelt, das jedes rhythmische Phänomen abdeckt, ein System, mit dem man die komplette westliche Musik entschlüsseln kann. Es besteht aus 24 Grundbausteinen: aus 16 binären Buchstaben (A-P) und 8 ternären Buchstaben (Q-X). Um das zu veranschaulichen: loopt man einen Takt mit vier 16tel Noten, bedeutet der Buchstabe A einen Schlag auf die „eins“, der Buchstabe C einen Schlag auf die „1und“, der Buchstabe E zwei aufeinanderfolgende Schläge auf der „eins“ und der „1e“.

Zur Einstimmung gibt Greb jeweils auf der „eins“ einen Chip-Laut von sich und klatscht dann bei jedem Durchlauf die Notenpositionen der einzelnen Buchstaben. Im „Time Check“ spielt er das Alphabet anschließend mit den Sticks, im „Dynamic Workout“ als Akzente (zwischen den unakzentuierten 16teln). Man beißt sich anfangs die Zähne an diesen Übungen aus, und entsprechend effektiv sind sie. Das Ganze setzt Greb später auch noch am Set um. Aber dazu kauft die DVD. Dann erfahrt ihr auch, wie er die Buchstaben zu Wörtern, und die Wörter schließlich zu Sätzen zusammenfügt.

Diese DVD macht wirklich Spaß und sie bietet ein gemütliches Ambiente: Die Kulisse ist eine grüne Wiese in den Alpen. Dort sitzt Benny und gibt als Bonus das Stück „Tea for Steve“ zum Besten - gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Lockett. Zwischen den Kapiteln spielt hier und da kurz eine Volksmusik-Kapelle auf. Die zweite DVD bietet Bonus-Material: Ausschnitte aus Clinics in den USA, sein Besuch in der Meinl Beckenfabrik und bei ProMark sowie ein Snare-Battle mit Johnny Rabb. Die DVD umfasst zudem ein eBook mit den Notationen im .pdf-Format.

„The Language of Drumming“ ist gemacht für jeden Drummer, der abseits der ausgelatschten Wege neue Inspiration sucht. Gut für Beginner und noch besser für erfahrene Drummer, die einen weiteren Zugang zu ihrem Instrument suchen. Die Spielzeit beträgt fast 200 Minuten, das Wunderwerk gibt es ab ca. 40,- Euro.

Pflichtkauf!

www.bennygreb.de